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Jirásek-Brücke

Die Jirásek-Brücke ist auf Prager Gebiet die sechste Brücke über die Moldau. Dem wachsenden Smíchov reichte die Verbindung über die Palacký-Brücke nicht mehr aus, und so entstand zwischen Neustadt und Smíchov eine neue Brücke.

Mit dem Bau wurde 1929 begonnen, fertiggestellt wurde die Brücke 1933. Entworfen wurde sie vom Architekten Vlastimil Hofman und dem Ingenieur František Mencl. Bei dieser Brücke handelt es sich bereits um eine Stahlbetonbrücke. Sie ist 310 Meter lang und 21 Meter breit, besitzt 5 mit Granitquadern verkleidete Betonpfeiler und 6 parabolische Bögen. In Betrieb ging sie in zwei Etappen: zunächst der mittlere Teil für Straßenbahnen, zwei Jahre später der Rest. Die Gleise wurden später entfernt.

Die schlichte künstlerische Ausstattung zeigt, dass die zweckmäßige Verkehrsfunktion überwiegen sollte. Die Außenflächen bestehen aus Kunststeinputz, das Betongeländer und die Beleuchtungsmasten haben eine geglättete Terrazzofläche. An beiden Brückenköpfen stehen Pylone mit dekorativen Brunnen und Obelisken. Benannt wurde die Brücke nach Alois Jirásek, der in den Jahren 1903-1930 im Haus Nr. 1775 am heutigen Jirásek-Platz wohnte.

Zur Jirásek-Brücke gelangen Sie bei einer der längeren Moldau-Fahrten.

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