Als wir die erste Konferenz über nachhaltigen Verkehr in Prag und Umgebung vorbereiteten, hatten wir ein klares Ziel: einen Raum für offenen Dialog zu schaffen, in dem nicht nur gesprochen, sondern auch zugehört wird. Genau das ist an Bord unseres elektrischen Katamarans Anna Carolina gelungen.
Dank der großartigen Zusammenarbeit mit Ondřej Fér, der die Veranstaltung mitkonzipierte und moderierte, entstand eine wirklich offene Diskussionsrunde, in der nicht nur Visionen, sondern auch konkrete Erfahrungen, Vorschläge und Hindernisse zur Sprache kamen, die heute verhindern, den Verkehr in Prag nachhaltiger zu gestalten.
⚓️ Wir teilten Praxisbeispiele und die Grenzen des Systems.
Marek Zděradička zeigte, wie städtische Logistik beispielsweise in Paris effizient und rücksichtsvoll gelöst wird.
Jakub Šimáček eröffnete das Thema Baustellenlogistik auf dem Wasser – einschließlich konkreter Vergleiche von Kosten, Zeit und CO₂-Bilanz.
Lubomír Fojtů sprach über das Potenzial des Wasserverkehrs, der in Prag langfristig unterschätzt wird.
Daniel Nedvěd hielt einen sehr interessanten Vortrag über den Tourismus.
Auch Perspektiven zur Rolle der Eisenbahn, des öffentlichen Verkehrs und zum Übergang in eine emissionsfreie Zukunft fehlten nicht.
🙏 Wir danken allen, die an Bord ihre Sichtweise geteilt haben – darunter Vladimír Kremlík, René Neděla, Martin Schejbal, Martin Veselý, Oldřich Sládek und viele weitere großartige Menschen, deren Anwesenheit die gesamte Debatte weitergebracht hat.
Es wurde viel gesagt – ehrlich und ohne Ideologie. Gerade deshalb sind wir überzeugt, dass diese Konferenz nicht das Ende, sondern der Anfang von etwas Größerem war.
🛠 Aus dieser Diskussion entstand der Impuls zur Gründung einer neuen offenen Plattform, die öffentliche und private Akteure miteinander verbinden und Grundregeln für eine langfristig nachhaltige Entwicklung des metropolitanen Raums formulieren soll. Ziel ist es, einen wirklich funktionierenden Raum für Zusammenarbeit über Politik, Wirtschaft und Fachöffentlichkeit hinweg zu schaffen – ohne formale Barrieren, dafür mit Fokus auf konkrete Ergebnisse.
„Es war uns eine Ehre, Gastgeber dieser Konferenz zu sein. Von solchen Treffen versprechen wir uns eine rationale Debatte ohne ideologische Schablonen, dafür mit konkreter Wirkung. Die Moldau hat das Potenzial, wieder zu einer Verkehrsader zu werden, die sie in der Vergangenheit bereits war“, sagte der Gründer von Prague Boats, Richard Vojta.
Unterstützung für die Initiative äußerte auch Lukáš Hradský, Vorsitzender der Schiffsektion des Verkehrsbundes und Eigentümer von Europäische Wasserverkehr | EVD:
„Der gesamte Bereich des Wasserverkehrs wartet schon lange darauf, dass wir von Versprechen zu Taten übergehen. Diese Veranstaltung ist der Beginn eines Prozesses, in dem wir über den Wasserverkehr als vollwertige, ökologische und wirtschaftliche Alternative sprechen werden.“
🌍 Wenn Sie das nächste Mal im Stau hinter einem Lastwagen mit Baumaterial stehen, werden wir wissen, dass bereits jemand darüber nachdenkt, wie sich das ändern lässt. Und dass wir nicht aufgeben müssen.












































































